Löschen ein­er „Garten­hütte” bei einem Ein­satz in der Ham­burg­er Straße kurz vor Nord­hast­edt

Seit 1 1÷2− Monat­en freut sich schon jed­er aus der Jugend­feuer­wehr in Hei­de auf diesen einen Tag. Den Aus­bil­dungstag. Dort kom­men wir alle am Mor­gen am Geräte­haus zusam­men und gehen abends, genauer gesagt 12 Stun­den später, wieder nach Hause. Aber natür­lich sind wir nicht die ganze Zeit auf der Wache und „lang­weilen” uns dort.
Über­raschend kom­men virtuelle Ein­sätze, welche wir vorher prä­pari­ert haben, an und eine Alarmierung der Ein­satzkräfte begin­nt. Alle sprin­gen dann auf ihre Fahrzeuge und die Übung wird bewältigt.

Die Mitglieder / ‑Einsatzkräfte

Das Schlauch­boot vom RW wird fer­tig gemacht, um die (ver­let­zte) Puppe vom Wass­er zu bergen, welche ver­misst wurde.

Die Mit­glieder sind in gar nichts eingewei­ht. Sie warten auf der Wache und ver­brin­gen die Zeit mit Fre­un­den, bis ein Ein­satz ein­trifft. Wer, auf welchem Fahrzeug sitzt, ist vorher eingeteilt, damit es, wenn es los geht, kein Stre­it oder Ähn­lich­es gibt.
An dem Aus­bil­dungstag steigt das Team­Work, was für alle weit­eren Dien­ste ganz sin­nvoll ist. Ein Team ohne Teamzuge­hörigkeits­ge­fühl ist kein Team, son­dern bloß eine Ansamm­lung von (net­ten) Men­schen.

Die Betreuer und ‑Organisatoren

Die Garten­hütte bren­nt noch immer!!

Natür­lich ist es kein Zufall, dass dort für uns ein Feuer aus­bricht. Und das Essen kommt auch nicht plöt­zlich vor­bei. Aber auch die Fahrzeuge bleiben ohne sie an der Wache. DIE BETREUER.
Der Aus­bil­dungstag wurde von ihnen geplant, vor­bere­it­et und auch durchge­führt. Jed­er hat sich dabei um was anderes geküm­mert, der Eine um das Cater­ing, der Andere um die Ein­satz­pla­nung und noch jemand Anderes hat sich um die Vor­bere­itung der Ein­satzstelle gesorgt.

Die Leitstelle

Ein Leck, aus dem Ben­zin aus­lief, im Tank des LKW wurde gefun­den.

Ohne ein Alarmierung rückt kein Ein­satzmit­tel aus. Dazu haben wir die virtuelle Leit­stelle gebildet, welche im ELW der Feuer­wehr Hei­de unterge­bracht wurde. Dieses Jahr wurde diese primär geleit­et von Ben Espersen und von Patrick Buschow.
Angerufen haben fremde Per­so­n­en, da die Leit­stel­lendispo­nen­ten eben­falls nicht eingewei­ht waren. Ben führte eine Abfrage durch, welche er in eine (teils-)selbstprogrammierte Soft­ware eingab. Diese gener­ierte automa­tisch eine Ein­satzde­pesche für den Ein­sat­zleit­er. Während der Übung wurde ein genaues Funkpro­tokoll geschrieben.

Einsatzinformationen

Ein­satz 1, 0933, Alarmierung um 9:33 Uhr

Ein­sat­zleit­er war Julian Mark­tschef­fel.
Als erstes ging es für die Mit­glieder in die Liese-Meit­ner-Straße in Hei­de. Dort bran­nte ein Mülleimer vor ein­er Fir­ma. Der Anrufer war sehr besorgt, da er nicht wusste, was passiert ist.
Alarmiert wur­den: MTW, TLF und MZF.

Ein­satz 2, 1026, Alarmierung um 10:26 Uhr

Ein­sat­zleit­er war Julian Mark­tschef­fel.
Das Kranken­haus in Hei­de rief an, eine psy­chisch-erkrank­ter Patient sei von der Sta­tion G2 entwischt und sei Suizid-Gefährdet. Seine Frau ging ihn suchen, man wusste aber nicht, wo diese geblieben ist.
Die Leit­stelle informierte alle Ein­satzkräfte mit der Mel­dung Per­so­n­en­suche und den genaueren Infor­ma­tio­nen, dass eine Per­son ver­misst wird, eine weit­ere wohlmöglich.
Nach Rück­sprache mit dem Kranken­haus­per­son­al ergab sich, dass der Mann unter Klaus­tro­pho­bie (Platzangst) lei­det. Let­z­tendlich wurde sein Leiche auf dem Wass­er treiben gefun­den, die Bergung erfol­gte mit dem Schlauch­boot des Rüst­wa­gens.

Ein­satz 3, 1230, Alarmierung um 12:30 Uhr

Ein­sat­zleit­er war Julian Mark­tschef­fel.
Der Anrufer meldete einen Last­wa­gen, welch­er Flüs­sigkeit aus der Domwanne ver­lor. Diese war vor­erst nicht bekan­nt. Nach Rück­sprache der Leit­stelle ergab sich, dass die UN-Num­mer 1230 Ben­zin ist.
Unter umluftun­ab­hängi­gen Atem­luftanzü­gen wurde das Leck beseit­igt und die Jugend­feuer­wehr kon­nte um 13:10 Ein­satzende melden.

Ein­satz 4, 1500, Alarmierung um 15:00 Uhr

Ein­sat­zleit­er war Julian Mark­tschef­fel.
Ein Fet­tbrand in der Küche ver­sucht mit Wass­er zu löschen wurde gemeldet. Zwei Kinder und 5 Tiere seien noch im kom­plett in Flam­men ste­hen­den Gebäude. Allerd­ings stufte sich der Brand von FEU G Y auf FEU herunter, da „nur” eine Garten­hütte bran­nte. Nie­mand war in Gefahr.

Ein­satz 5, 1800, Alarmierung um 18:00 Uhr

Ein­sat­zleit­er war Julian Mark­tschef­fel
Der let­zte Ein­satz ging zum Fer­n­melde­turm in die Neuw­erk Straße. Es hat gek­nallt und nun ruft jemand um Hil­fe. Bei Ein­tr­e­f­fen der Ein­satzkräfte bran­nte ein kleines Feuer an der Seite und eine Per­son lag unter einem PKW. Der Brand war schnell gelöscht und der Ret­tungs­di­enst über­nahm den Patien­ten, während die Jugend­feuer­wehr ihn ver­suchte zu beseit­i­gen. Das Opfer musste rea­n­imiert wer­den, er ist nun aber wieder wohlauf.

Ein­satz 5 1 / 2, Grillen

Der Tag neigte sich zum Ende hin und das feierten wir mit einem gemein­samen Grillen. Während­dessen haben wir noch das ein- oder andere Video von dem Tag geguckt.

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